22. Dezember

Marc Uwe Kling: Der Tag, an dem Papa ein heikles Gespräch führen wollte

Lustiges

Aufklärung mal anders – eine Geschichte über das Scheitern eines lockeren elterlichen Aufklärungsversuches

Die Geschichte beginnt damit, dass Mama und Papa unverschämterweise zu zweit in ein romantisches Wochenende fahren wollen und Oma und Opa zum Babysitten eingeplant sind.

Die siebenjährige Tiffany findet das ziemlich komisch. Sie hat so etwas noch nie gebraucht. Ihr zwöfljähriger Bruder Max auch nicht. Nur die große Schwester Luisa sieht das etwas anders: Sie möchte mit Ihrem Freund Justin auch ein romantisches Wochenende verbringen.

Dieser Wunsch veranlaßt den Vater ein heikles Gespräch mit Luisa und Justin zu führen. Dem Vater ist das Gespräch so peinlich und Luisa und Justin fühlen sich auch nicht wohl. Dann stoßen zu diesem Gespräch auch noch Mama, Oma und Opa, die Geschwister und der Nachbar dazu. Jeder weiß etwas beizusteuern und die Dinge aus der eigenen Sicht zu erzählen. Der anwesende Nachbar, der eigentlich nur etwas Ausgeliehenes zurückbringen wollte, ist Zuhörer und wird bestimmt immer einen Lachanfall bekommen, wenn er einen Stecker in die Steckdose steckt.

Eine ausgesprochen witzige und voller Situationskomik erzählte Aufklärungsgeschichte, die jeden, vor allem die Marc Uwe Kling Fans zum Schmunzeln und Lachen bringt. Marc-Uwe Kling gelingt mit diesem Buch so ganz nebenbei das Thema Sexualität zu vermitteln.

Auch die Bilder von Astrid Henn tragen zum Gelingen des Buches bei.

Fazit: Ein Aufklärungsbuch für Groß und Klein und vor allem für Marc-Uwe Kling Fans. Eigentlich fehlen nur die Kommentare des Kängeruhs.

(Audick)