Buchempfehlung im Juni (3)

Arno Strobel: Mörderfinder – Die Spur der Mädchen

Thriller

Max Bischoff hat seinen Job bei der Kriminalpolizei Düsseldorf aufgegeben und ist nun Privatdozent an der Polizeihochschule in Köln. An der Uni wird er von einem Mann angesprochen, der ihn um Hilfe bittet: Vor sechs Jahren sind drei Mädchen spurlos verschwunden. Eines der Mädchen war seine damals 10-jährige Tochter Leni. Die Polizei konnte keine Spuren finden. Doch nun behauptet der Mann, dass Lenis Rucksack und ihre Puppe, die sie damals bei ihrer mutmaßlichen Entführung dabeihatte, plötzlich in seinem Haus aufgetaucht sind. Max stellt schnell fest, dass die alten Fälle gewisse Parallelen zu den zwei seit kurzem vermissten Mädchen aufweisen. Max Bischoff entschließt sich der Sache auf den Grund zu gehen und ermittelt als Privatdetektiv.

Max Bischoff ist zurück! Nach dem Abschluss der Trilogie „Im Kopf des Mörders“ (Tiefe Narbe, Kalte Angst und Toter Schrei) schien es so, als ob es keine weiteren Bücher über den Fallanalytiker mehr geben würde. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass Arno Strobel mit dem Buch „Mörderfinder – Die Spur der Mädchen“ den sympathischen Ermittler wieder an die Arbeit geschickt hat. Diesmal jedoch agiert er nicht als Polizist sondern als Privatermittler, was ihm einige polizeiliche und bürokratische Hürden erspart.

Es ist nicht zwingend erforderlich die Reihe „Im Kopf des Mörders“ gelesen zu haben, ich würde es aber dennoch empfehlen.

(Schnieder)