Buchempfehlung im Mai (4)

Chris Karlden: Der Totenrächer

Thriller

Der inhaftierte Ex-Polizeipsychologe Georg Hauser behauptet, dass zwei Personen, deren Todesumstände als Selbstmorde abgeschlossen und zu den Akten gelegt wurden, in Wahrheit ermordet wurden. Die beiden Kommissare Adrian Speer und Robert Bogner werden gebeten diese Fälle noch einmal zu untersuchen. Bei ihren Ermittlungen stoßen die beiden auf interessante Parallelen der beiden angeblichen Selbstmörder: Deren Angehörige wurden Monate vorher erschossen. Georg Hauser erwähnt auch noch eine dritte Person – doch diese Person lebt noch. Schwebt sie auch in Lebensgefahr? Haben Speer und Bogner es womöglich mit einem Serienmörder zu tun, der seine Taten wie Suizide aussehen lässt? Und immer wieder stellt sich ihnen die Frage, wie genau Georg Hauser in die Fälle verwickelt ist.

Eine relativ kurze Story (252 Seiten) in angenehmer Schriftgröße und einem locker leichtem Schreibstil machen das Lesevergnügen perfekt. Innerhalb kürzester Zeit hatte ich das Buch schon durch.

Dies ist der dritte Fall für Adrian Speer und Robert Bogner und kann unabhängig von seinen Vorgängern gelesen werden.

„Der Totensucher“ ist der erste Band der Reihe und auch wirklich sehr empfehlenswert. Dieser kann ebenfalls bei uns in der Bücherei ausgeliehen werden.

(Schnieder)