Buchempfehlung aus unserem Archiv (2)

Alles Sehen kommt von der Seele – Die Lebensgeschichte der Helen Keller
Von Katja Behrens

Wie beeindruckend ist die Lebensgeschichte von Helen Keller? Was hat sie gemeinsam mit ihrer Lehrerin Anne Sullivan, die Helen Keller „Teacher“ nennt, erreicht.

Helen Keller (1880 – 1968) ist zwei Jahre alt, als sie nach einer Gehirnhautentzündung das Augenlicht und Ihr Gehör verliert. Aus dem fröhlichen Kind wird eine aggressives Mädchen, das ihre gesamte Familie terrorisiert und an den Rand der Verzweiflung bringt. Als Helen sieben Jahre alt ist, kommt Anne Sullivan (Teacher) als Erzieherin in die Familie und ist die erste, die Zugang zu Helen findet. Sie buchstabiert Helen unermüdlich Wörter in die Hand. Helen blüht auf und erlernt innerhalb weniger Wochen vier Alphabete. Helen Keller kann nun endlich mit ihre Umgebung in Kontakt treten und sich verständigen – Sie lernt Reiten und Radfahren. Sie kann mit Hilfe ihres Teachers Anne Sullivan den Schulabschluss machen und ein Studium absolvieren. Sie schreibt Bücher und setzt sich für Taubblinde ein. Helen Keller und Anne Sullivan verbindet eine lebenslange Freundschaft.

Diese Biografie, die 2001 bei Beltz & Gelberg, einem Jugendbuch Verlag erschien, erzählt die ungewöhnliche Lebensgeschichte von Helen Keller. Die Biografie erzählt uns Hörenden und Sehenden, wie Helen Keller sich die Welt erschlossen und erobert hat. Eine ungewöhnliche Lebensgeschichte, die sich für uns fast für ein Wunder anhört.

Helen Keller ist mit UKM eng verbunden, denn Schule für die Kinder und Jugendliche, die hier im UKM stationär aufgenommen sind, heißt Helen-Keller-Schule.

(Sigrid Audick)