13. Dezember

Raum der Angst von Mark Meller

Psychothriller

Klappentext: Er nennt sich Janus. Nach dem römischen Gott der Ein- und Ausgänge. Und er kommt in der Nacht. Still, heimlich. In dein Zuhause. Er betäubt dich, nimmt dich mit und schließt dich ein, in einen kalten, dunklen Raum. Um mit dir ein Spiel zu spielen. Sein Spiel. Ein Spiel voller Rätsel. Du hast nur eine Chance, diesem Albtraum lebend zu entkommen: Du musst Janus´ Spiel spielen- und gewinnen. Zum Glück bist du nicht allein. Du hast Mitspieler. Noch denkst du, dass das ein Vorteil wäre. Bis du begreifst: Dieses Spiel erlaubt nur ein Sieger, nicht mehrere, und die Verlierer werden sterben.

Marc Meller bietet mit diesem Thriller Spannung auf hohem Niveau. Die Umgebung wurde gut gewählt, die Handlung ist unglaublich dynamisch. Hinzu kommen sehr unterschiedliche Protagonisten, die die Spannung immer wieder ankurbeln. Die Eigenschaften der Akteure könnten nicht gegensätzlicher sein, stellen aber eine wichtige Ergänzung dar, um die Rätsel der Räume lösen zu können und das Überleben der Teilnehmer zu sichern. So treffen brillanter Verstand, körperliche Fitness, Mut und Empathie aufeinander. Das Setting ist sehr fantasievoll und interessant aufgebaut, sodass ich mir die Handlung auch sehr gut als Film vorstellen könnte. Als Leser konnte ich mich der Spannung kaum entziehen und rätselte bis zum Schluss mit. Die Spannung zieht sich vom Anfang bis zum Ende durch. Ich hoffe das es eine zweiten Teil geben wird da das Buch ein offenes Ende hat, welches zum Rätseln einlädt, wie es mit der Geschichte weiter geht.
Wer noch nie in einem Escape-Room war der wird sich nach diesem Buch die Idee gut überlegen.

(Brüggemann)