Buchempfehlung zum Welttag des Buches (1)

Neal Shusterman: Die Hüter des Todes

Scythe 1
Fantasy

In der Welt, in der Citra und Rowan leben, gibt es weder Krieg und Krankheit noch Armut und natürlichen Tod, denn dafür sorgt der Thunderhead, eine künstliche Intelligenz, die dazu geschaffen wurde den Menschen zu dienen. Die einzige Entscheidung, die der Thunderhead nicht treffen darf, ist die über Leben und Tod. Dafür sind die Scythe zuständig und in Scythes Angelegenheiten mischt sich der Thunderhead keinesfalls ein. Scythe sind Menschen, die dazu ausgebildet werden andere Menschen zu töten, damit es nicht zu einer Überbevölkerung kommt. Dabei ist es aber wichtig, dass sie ihre Menschlichkeit beibehalten und nicht gefühlskalt werden, sondern Reue und Mitleid empfinden, aber ob sich tatsächlich alle nach diesen Werten richten ist eine andere Frage. Citra und Rowan werden gegen ihren Willen als Scythe Lehrlinge ausgewählt um die Kunst des Tötens zu erlernen. Zwischen beiden baut sich eine starke Bindung auf, doch am Ende ihrer Lehre kann nur einer von ihnen Scythe werden und hat die Aufgabe den anderen zu töten …

Eine sehr spannende Science-Fiction-Trilogie, in der es um den Kampf für Frieden und Gerechtigkeit und um Machtmissbrauch geht, wobei sogar die Existenz der Menschheit auf dem Spiel steht. Gleichzeitig ist es eine herzzerreißende Liebesgeschichte und es zeigt sich auch wie wichtig Zusammenhalt und Freundschaft in einer Welt wie dieser geworden sind. Man kann sich wirklich gut mit den Hauptcharakteren identifizieren und fühlt sich als würde man selbst auch in diese Zukunftswelt eintauchen.

Band 2 und 3:

 

(Hopp)