Kategorie-Archiv: Buchempfehlung

18. Dezember

Redwood Love und Dream Reihe von Kelly Moran

Liebe

Klappentext Band 1: Redwood, ein malerisches kleines Städtchen in Oregon. Genau der richtige Ort für einen Neuanfang. Und den braucht Avery Stowe nach einer desaströsen Ehe dringend, ebenso für sich wie für ihre autistische Tochter Hailey. Da gibt es nur ein Problem: den attraktiven Tierarzt Cade O‘Grady. Eine neue Beziehung ist das Letzte, was Avery will. Sie ist sich nur nicht sicher, wie lange sie Cade widerstehen kann. Vor allem, da sich anscheinend der ganze Ort gegen sie verschworen hat und Amor spielt…

Die Geschichte ist sehr mitreißend geschrieben. Man hofft und bangt mit den Protagonisten mit und möchte immer wissen wie es weiter geht. Redwood ist eine Stadt in die man sich verlieben muss, eine kleine unscheinbare Welt für sich, wo kein Geheimnis sicher ist.
Wenn man dieses Buch einmal angefangen hat, wird es schwer es wieder aus der Hand zu legen. Es ist eine Geschichte die so auch im wahren Leben geschehen könnte, wodurch man auch nachdem Buch über die Handlung nachdenkt.
In dem zweiten und dritten Band der Reihe geht es um die anderen beiden O´Grady Brüder. Zwei ebenfalls sehr mitreißende und gefühlvolle Geschichten. Die Handlungen bauen aufeinander auf, sodass man das Leben der anderen Charaktere aus den vorherigen Büchern weiter verfolgen kann.

Ebenfalls zwei Geschichten aus Redwood sind die Bücher der Redwood Dreams Reihe.

Klappentext Band 1: Ella Sinclair fühlt sich manchmal unsichtbar. Und ja, sie würde das gern ändern. Nur nicht gerade jetzt. Jetzt wäre sie am liebsten tatsächlich unsichtbar. Denn irgendwie ist sie ins Fadenkreuz der O´Grady-Damen geraten. Das sogenannte Drachentrio herrscht mit seiner Faust und Haferkeksen über den kleinen Ort Redwood – und verkuppeln jeden, der nicht bei drei auf dem Bäumen ist. Als wäre das nicht schlimm genug, hat das Trio auch noch Jason Burkwell für sie auserkoren. Ella bringt in der Nähe des sexy Feuerwehrmanna kaum zweit zusammenhängende Worte heraus. Das kann nur schiefgehen. So was von schief…

Im zweiten Buch stehen Parker Maloney und Maddie Freemont im Mittelpunkt. Das Drachentrio hat es dieses Mal auf zwei Paare abgesehen, die auf dem ersten Blick nicht unterschiedlicher sein können. Doch wenn man erstmal rein liest, will man auch diese Bücher nicht mehr aus der Hand legen. Die Geschichten sind wieder sehr mitreißend geschrieben. Man fühlt mit den neuen Charakteren und deren Vergangenheit. Außerdem erfährt man weiterhin wie es den Charakteren aus der Redwood Love Reihe ergeht, seitdem diese verkuppelt wurden. Es sind wieder Geschichten, die das Leben nicht tragischer schreiben könnte.

Kelly Moran ist eine tolle Autorin mit einem wunderbar fließendem Schreibstil dessen Bücher nie langweilig werden.

(Brüggemann)

17. Dezember

Andreas Steinhöfel: Oskar, Rico und das Mistverständnis

Freundschaft

Im fünfte Band und letzten Band „Oskar, Rico und das Mistverständnis“ geht es erneut um das Leben von Rico und Oskar, den so unterschiedlichen Freunden. Der eine tiefenbegabt (Rico) und der andere hochbegabt und eigentlich absoluter Einzelgänger (Oskar). Aber gemeinsam sind sie ein perfektes Duo, wie sie in den Vorgängerbänden bewiesen haben.
Jetzt aber hat Rico sich in Sarah verliebt, ein Mädchen aus seiner Gang. Dabei vergisst er leider Oskar, seinen Freund. Zwischen den beiden Jungen beginnt es zu knirschen. Aber statt drüber zu reden, schweigen sie sich die beiden an und zicken herum. Sie reden nicht mehr miteinander und gehen sich aus dem Weg.
Dabei gibt es so viel Wichtiges zu tun – die Rettung ihres Spielplatzes im Kiez. Denn nur die Zusammenarbeit der beiden führt zum Erfolg.
Bis sich die beiden zusammenraufen, muss vor allem die Gang von Rico und Oskar viel Unterstützung leisten. Oskar wittert wie so oft einen Kriminalfall. Rico muss all die Gedanken in seinem Kopf (Sarah, der Spielplatz, Frau Dahling) sortieren, damit sie nicht wie „Bingokugeln“ durch seinen Kopf sausen.

In „Rico, Oskar und das Mistverständnis“ geht es um Liebe, um Streit, um die Rettung eines Spielplatztes und vor allem um Freundschaft. Die Geschichte ist von Andreas Steinhöfel mit viel „Herzenswärme“ erzählt und kann Kinder, Jugendliche und Erwachsene begeistern.

Die Geschichten von Rico und Oskar gibt es auch als Hörbücher, die vom Autor Andreas Steinhöfel selber gelesen werden. Drei seiner Bücher sind schon fürs Kino verfilmt. Alles ist in der Klinikbücherei vorhanden.

(Audick)

16. Dezember

Sebastian Fitzek: Der Heimweg

Psychothriller

Jules Tannberg arbeitet beim Begleittelefon, einem Service, bei dem Menschen anrufen können, die auf ihrem Heimweg Angst haben. Gegen 22 Uhr erhält er einen Anruf: Klara ist verängstigt und glaubt, dass sie von einem Psychopathen verfolgt wird. Vor wenigen Wochen hat dieser Mann, der von den Medien „Kalender-Killer“ genannt wird, mit Klaras Blut ein Datum an die Wand geschrieben: ihr Todesdatum, der 30.11. Und heute ist der 29.11.! Klara hat also nicht mehr lange Zeit, um dem Mörder zu entkommen … Und auch Jules schwebt in Lebensgefahr, denn der „Kalender-Killer“ hat sie gewarnt: Sprichst du mit jemandem über mich, ist dies auch sein Todesurteil.

Wieder mal ein typischer Fitzek: man ist zwar auf alles gefasst, aber am Ende wird man dann doch wieder überrascht. „Der Heimweg“ hat mir persönlich etwas besser gefallen als sein Vorgänger „Das Geschenk“. Doch beide Bücher haben eins mit allen Fitzek-Geschichten gemeinsam: einmal angefangen, kann man gar nicht mehr aufhören zu lesen!

Sebastian Fitzek ist einer der erfolgreichsten deutschen Autoren. Seine Bücher werden in 24 Sprachen übersetzt und zum Teil auch verfilmt.

(Schnieder)

15. Dezember

Marisha Pessl: Niemalswelt

Mystery

Nach dem ungeklärten Tod ihres Freundes Jim hat Bee den Kontakt zu ihren Freunden abgebrochen und lebt ein ruhiges Leben in der kleinen Küstenstadt ihrer Kindheit.
Als sich die fünf Freunde ein Jahr später für ein Wochenende wiedertreffen, ist die Stimmung angespannt, niemand möchte über die Ereignisse der letzten Jahres sprechen. Die Unternehmung endet jedoch abrupt, denn in dieser Nacht entgehen sie nur knapp einem Autounfall. Kurz darauf klopft ein geheimnisvoller Unbekannter an die Tür und eröffnet ihnen eine zunächst unfassbare Tatsache: Der Unfall ist wirklich passiert und es gibt nur einen Überlebenden. Bee und ihre Freunde sind in einer Zeitschleife zwischen Leben und Tod gefangen – bis sie sich einstimmig entschieden haben, wer von ihnen den Unfall überlebt und die „Niemalswelt“ verlässt.
Der Schlüssel zu dieser Entscheidung scheint Jims Tod zu sein und die fünf Jugendlichen beginnen nachzuforschen, was in jener Nacht vor einem Jahr wirklich geschehen ist. Und langsam wird klar, dass jeder von ihnen seine Geheimnisse hat.

Ein mitreißender Mystery-Thriller voller düsterer Spannung und Geheimnissen rund um die Vergangenheit und die Beziehungen der Charaktere. Mit vielen überraschenden Wendungen ist dieser originelle Roman von der ersten Seite an fesselnd.

(Koczot)

14. Dezember

Bas Kast: Das Buch eines Sommers – werde, wer du bist

Der Autor, Jahrgang 1974 ,ging in Niederlanden, Deutschland und Kalifornien zur Schule, studierte Psychologie und Biologie. Ursprünglich wollte er Hirnforscher werden, wandte sich dann aber dem Schreiben zu. Er lebt mit seiner Familie bei Würzburg. Sein „Ernährungskompass“ (auch im Bestand der Klinikbücherei) wurde ein Weltbestseller. Das „Buch eines Sommers“, sein erster Roman, weckte meine Neugier .

Nicolas, die Hauptperson, hat den Beruf verfehlt, ist chronisch unzufrieden, gestresst, seine Ehe leidet, ebenso die Beziehung zu seinem Sohn. Und dann kommt ein Anruf. Sein Onkel Valentin ist gestorben. Der Kontakt zu Valentin ist zwar seit Jahren eingeschlafen, trotzdem gehörte er zu den wichtigsten Menschen in seinem Leben, denn er, selbst Schriftsteller, an seinen Jugendtraum geglaubt hat. Nicolas ist der Erbe. Mit seiner Familie fährt er zu Onkels Anwesen. Die Villa ist ein leicht verwildertes Haus in einer ländlichen Gegend. Diese Reise, ohne Terminkalender, Meetings und Handyempfang wird zur einer Reise zu sich selbst. Diese erzwungene Auszeit ist für die Hauptfigur eine Chance innezuhalten und sich zu fragen: „Bin ich auf dem richtigen Weg?“

Das „Buch eines Sommers“ ist ein kleiner Entwicklungsroman, der große philosophische Fragen stellt und Anregungen statt Antworten gibt. Die Entwicklung war irgendwie vorhersehbar – bereits der Untertitel gibt dem Leser einen Hinweis. Es wäre leicht sich über den schlichten Stil des Buches und die bekannten Wahrheiten und viele Klischees lustig zu machen. Der erfahrene Leser ist diesen Themen in der Literatur bereits x-Mal begegnet Man kann es aber auch anders sehen: Als Werk eines Autors, der selbst der Gesundheit wegen sein Leben radikal geändert hat und gerade seine Erfahrung in einem kleinen Roman mitgeteilt hat. Als Einladung zum Nachdenken über die eigene Lebenssituation.

Ich bin überzeugt, dass dieser kleiner Roman seine begeisterten Leser finden wird.

(Pohlmann)

13. Dezember

Raum der Angst von Mark Meller

Psychothriller

Klappentext: Er nennt sich Janus. Nach dem römischen Gott der Ein- und Ausgänge. Und er kommt in der Nacht. Still, heimlich. In dein Zuhause. Er betäubt dich, nimmt dich mit und schließt dich ein, in einen kalten, dunklen Raum. Um mit dir ein Spiel zu spielen. Sein Spiel. Ein Spiel voller Rätsel. Du hast nur eine Chance, diesem Albtraum lebend zu entkommen: Du musst Janus´ Spiel spielen- und gewinnen. Zum Glück bist du nicht allein. Du hast Mitspieler. Noch denkst du, dass das ein Vorteil wäre. Bis du begreifst: Dieses Spiel erlaubt nur ein Sieger, nicht mehrere, und die Verlierer werden sterben.

Marc Meller bietet mit diesem Thriller Spannung auf hohem Niveau. Die Umgebung wurde gut gewählt, die Handlung ist unglaublich dynamisch. Hinzu kommen sehr unterschiedliche Protagonisten, die die Spannung immer wieder ankurbeln. Die Eigenschaften der Akteure könnten nicht gegensätzlicher sein, stellen aber eine wichtige Ergänzung dar, um die Rätsel der Räume lösen zu können und das Überleben der Teilnehmer zu sichern. So treffen brillanter Verstand, körperliche Fitness, Mut und Empathie aufeinander. Das Setting ist sehr fantasievoll und interessant aufgebaut, sodass ich mir die Handlung auch sehr gut als Film vorstellen könnte. Als Leser konnte ich mich der Spannung kaum entziehen und rätselte bis zum Schluss mit. Die Spannung zieht sich vom Anfang bis zum Ende durch. Ich hoffe das es eine zweiten Teil geben wird da das Buch ein offenes Ende hat, welches zum Rätseln einlädt, wie es mit der Geschichte weiter geht.
Wer noch nie in einem Escape-Room war der wird sich nach diesem Buch die Idee gut überlegen.

(Brüggemann)

12. Dezember

Serno, Wolf: Große Elbstraße 7

Historisches

Rütten & Loening, 2019

Geflüchtet aus dem Lübecker Internat, in das ihre Eltern sie geschickt hatten, lernt Vicky zur Heyden, die Tochter des leitenden Chirurgen der Eppendorfer Klinik, den jungen Arzt Dr. Dreyer kennen.
Zusammen mit ihm hilft sie den Armen im Gängeviertel in Hamburg. Die verheerenden hygienischen Verhältnisse in diesem Viertel fördern die in Hamburg wütenden Cholera. Schon bald werden Vicky und Dreyer ein Paar – bis Professor zur Heyden auf seine verloren geglaubte Tochter trifft und Dreyer den Umgang mit ihr verbietet.
Bald danach muss Dr. Dreyer Hamburg verlassen. Vicky hört nichts mehr von ihm und trauert ihm lange nach. Endlich volljährig, kann sie Krankenschwester werden. Jahre später finden sie und Dr. Dreyer, der lange Jahre Arzt in Afrika war, sich wieder. Außerdem kann Vicky endlich das Geheimnis um den Verbleib der Briefe, die sie sich gegenseitig geschickt, aber nie bekommen haben, aufdecken.

Wolf Serno läßt seine Protagonistin nicht nur als Tochter eines Arztes, sondern auch als Patientin und Krankenschwester in das Geschehen eintauchen. Er zeigt ein breites Spektrum des Klinikalltags und der Lebensverhältnisse der verschiedenen Gesellschaftsschichten Hamburgs Ende des 19. Jahrhunderts lebensnah auf.

Der Roman ist eine gelungene Mischung auf Fiktion und realer Geschichte an historischen Orten, angelehnt an wahren Begebenheiten.

(Audick)

11. Dezember

Suzanne & Max Lang: Jim ist mies drauf

Bilderbuch

Heute ist ein komischer Tag. Die Sonne scheint zu hell und die Bananen schmecken zu süß, findet Jim Panse. „Vielleicht hast du schlechte Laune“, vermutet Nick. Aber das kann überhaupt nicht sein! Jim hat KEINE schlechte Laune! Seine Freunde versuchen ihn aufzuheitern und schlagen ihm vor zu tanzen, zu lachen oder ein Bad zu nehmen. Es ist doch schließlich so ein schöner Tag. Doch Jim will das alles nicht und haut ab. Aber dann fühlt er sich schrecklich, weil er seine Freunde angebrüllt hat. Daraufhin gerät Jim ins Grübeln: Vielleicht hat er ja doch schlechte Laune.

Das Bilderbuch zeigt, dass es selbst den besten Freunden manchmal schwerfällt einen aufzuheitern, wenn man miese Laune hat. Aber es macht auch deutlich, dass es völlig in Ordnung ist, auch mal einen schlechten Tag zu haben, schließlich geht es jedem mal so. Am Ende zählt nur, dass man es selbst auch einsieht, denn dann ist es eigentlich nur noch halb so schlimm.

Ein wunderschön illustriertes Bilderbuch über Gefühle, die sich nicht immer erklären lassen für Kinder ab 4 Jahren.

(Schnieder)

10. Dezember

Bernhard Schlink: Abschiedsfarben

Erzählungen

Der neue Erzählband von Bernhard Schlink umfasst neun Kurzgeschichten über das Abschiednehmen: Abschiede von der Liebe, von alten Freundschaften, von der eigenen Kindheit.

Feinfühlig stellt der Autor auf wenigen Seiten die Gefühlswelt eines ganzen Lebens dar. Seine Geschichten handeln von Menschen in unterschiedlichen Lebensabschnitten, ihren Ängsten, Hoffnungen und Enttäuschungen. Schlink erzählt von der Trauer ebenso wie von der Liebe, von Vertrauen und Verrat, von Trennung und Wiedersehen.
Dabei geht es häufig um die Reflektion und Bewältigung der Vergangenheit der unterschiedlichen Charaktere und die Frage, ob im Falschen nicht auch manchmal das Richtige liegen kann?

Die Erzählungen sind dramatisch und emotional, doch dabei schreibt der Autor so einfühlsam und ruhig, dass es leicht fällt, mit den Charakteren zu fühlen und zu denken.
Neun Geschichten voller Emotionen und einfühlsamer Beobachtungen über das Leben und Beziehungen, deren Höhen und Tiefen – und deren Ende.

Ein perfektes Buch für entspannte winterliche Lesestunden.

(Koczot)

9. Dezember

Peter Zantingh: Nach Mattias

Besondere Schicksale

Schon das Cover des Romans stimmt den Leser leicht melancholisch an: Ein Gemälde von Raphaelle Martin zeigt den Rücken einer Frau, die verlassen an einem Strand sitzt.

Der Autor, Peter Zantingh, Jahrgang 1983, studierte Wirtschaft und Digitale Kommunikation. Heute arbeitet er als stellvertretender Chefredakteur bei der Wochenendausgabe des „NRC Handelsblad“, lebt mit seiner Frau und seinem Sohn in Utrecht.

Mattias, die Hauptfigur des Buches, tritt in diesem Roman nicht persönlich auf. Er ist weg. Weg für immer. Stattdessen tragen alle Kapitel den Namen von Menschen aus seinem Umfeld. Sie erzählen dann aus ihrer Perspektive, was nach seinem Tod passiert ist. Auf diesem Wege erfahren wir als Leser was überhaupt passiert ist, warum Mattias gestorben ist.

Die insgesamt acht Erzähler (Die Mutter, die Freundin, die Großeltern, der beste Freund , aber auch einige Menschen, die indirekt durch Mattias Leben und Ableben beeinflusst werden sind einfache Menschen und sie erzählen sehr direkt, schnörkellos, in kurzen und prägnanten Sätzen wie sie mit der Trauer und dem Schmerz umgehen. Alle Fäden laufen dann bei Matthias zusammen und so kann- trotz des tragischen Schicksals- doch etwas Schönes entstehen. Alles geht weiter Irgendwie. Freunde, Bekannte, enge Vertraute, Verwandte-alle werden einen Weg finden und auf ihre Art die Erinnerungen nach Mattias weitertragen. Durch die Diversität der Charaktere bekommt die Handlung eine gewisse Spannung.

Das Thema des Buches ist äußerst sensibel. Trotzdem ist es dem Autor gelungen einen sehr einfühlsamen und menschlichen Roman zu schreiben ohne tiefer Trauer oder Melancholie zu verfallen.

Ein bewegendes Buch.

(Pohlmann)