Kategorie-Archiv: Buchempfehlung

Buchempfehlung im November (2)

E-Bikes und Pedelec

Radfahren ist eine Leidenschaft fürs ganze Leben. Immer mehr interessieren sich jetzt für E-Bikes und Pedelecs. E-Bikes sind in diesem Jahr ein großer Trend.

Sie suchen das richtige Rad für die große Tour, den Ausflug am Wochenende und den Alltag. Radfahren schont die Gelenke und die sportliche Belastung ist individuell anpassbar. Zahlreiche Menschen die größeren Radtouren bisher ferngeblieben sind, schwingen sich nun auf eine E-Bike oder Pedelec.

Die Klinikbücherei hat zu diesem Thema nun verschiedene Medien im Bestand. In der TEST (Stiftung Warentest) und der Bike & Travel sind in diesem Jahr E-Bikes und Pedelecs getestet worden.

In dem von der Stiftung Warentest herausgegebenen Buch „E-Bike und Pedelec“ geht es um Auswahl, Kauf, Technik und Wartung. Es bietet Auswahlkriterien für sich das richtige E-Bike oder Pedelec zu finden.

In dem Buch „E-Bike“ von Marc Brodesser geht es vor allem um die richtige Fahrtechnik. Weiterhin wird ein Schwerpunkt auf das Thema Sicherheit gesetzt.

Gerne können sie die Medien bei uns vorbestellen. Wir freuen uns auf ihren Besuch.

(Audick)

Buchempfehlung im November (1)

Leona Deakin: Mind games

Psychothriller

In London werden vier Menschen vermisst. Alle sind an ihrem Geburtstag verschwunden. Und alle haben die gleiche Geburtstagskarte erhalten:

„Herzlichen Glückwunsch zum 1. Geburtstag. Dein Geschenk ist das Spiel. Traust du dich zu spielen?“

Die Polizei unternimmt nichts, da alle Personen Erwachsen und scheinbar freiwillig verschwunden sind. Jane Reid zählt ebenfalls zu den vermissten. Ihre 16-jährige Tochter Jane macht sich Sorgen und wendet sich an den Ex-Geheimdienstmitarbeiter Marcus Jameson und die Kriminalpsychologin Augusta Bloom. Die beiden sind als Privatdetektive tätig und gehen rätselhaften Fällen auf die Spur. Gemeinsam machen sich Jameson und Bloom an die Arbeit. Auf einen Blick scheinen die vier vermissten Menschen nichts gemeinsam zu haben: sie haben verschiedene Geschlechter, sind unterschiedlich alt und haben alle einen anderen Beruf. Zudem sind ihre Geburts- und Wohnorte verschieden und allem Anschein nach kennen die vier sich auch nicht. Doch was verbindet sie?

Kurze Kapitel erleichtern es das Buch mal eben zur Seite zu legen, wenn es denn unbedingt sein muss. Es ist jedoch so fesselnd geschrieben, dass es kaum möglich ist aufzuhören. Und auch die beiden Protagonisten Augusta Bloom und Marcus Jameson sind sehr sympathisch dargestellt und harmonieren gut miteinander.

„Mind games“ ist der Auftakt der Psychothriller-Reihe und somit der erste Fall für Dr. Augusta Bloom.

Leona Deakin ist Psychologin, hat als Profilerin für die Polizei gearbeitet und wurde schließlich selbstständige Psychotherapeutin – daher weiß sie ganz genau, worüber sie schreibt.

(Schnieder)

Buchempfehlung im Oktober (3)

John Marrs: The Passengers

Thriller

Die schwangere Claire gibt ihrem autonomen Auto, welches weder Lenkrad noch Pedale besitzt und sich auch nicht manuell steuern lässt, den Befehl „Bens Firma“. Daraufhin startet es und der Stadtplan wird ihr angezeigt. Doch kurze Zeit später erlöschen alle Anzeigen, das selbstfahrende Auto nimmt einen anderen Weg als geplant und ihr wird eröffnet, dass ein neues Ziel eingegeben wurde. An einer Ampel versucht Claire verzweifelt die Türen zu öffnen, diese bleiben jedoch verschlossen und zu allem Überfluss werden die Fenster auch noch auf Sichtschutz gestellt, sodass niemand sehen kann, was im Auto passiert. Danach teilt ihr eine männliche Stimme mit, dass er die Kontrolle über ihr Auto übernommen hat und sie in zwei Stunden und dreißig Minuten höchstwahrscheinlich tot sein wird.

Der alternden Schauspielerin Sofia Bradbury, die ebenfalls in einem selbstfahrendem Auto sitzt, passiert dasselbe. Sie denkt jedoch, dass es eine Arte „Versteckte Kamera“ ist und dies ihre Karriere wieder vorantreiben könnte. Daher bringt es sie erst einmal nicht aus der Ruhe.
Doch dies sind keine Einzelfälle – insgesamt sind acht Personen in einem autonomen Auto unterwegs, deren Systeme allesamt gehackt wurden.

Es kommt jedoch noch schlimmer: das Ganze wird per Livestream im Fernsehen und im Internet übertragen und die Menschen in den sozialen Medien stimmen ab, welche Passagiere überleben und welche sterben werden.

(Schnieder)

Buchempfehlung im Oktober (2)

Karin Slaughter: Die verstummte Frau

Thriller

Die Special Agents Will Trent und Faith Mitchell vom GBI (Georgia Bureau of Investigation) werden zum Phillips State Gefängnis gerufen, wo es durch einen Aufstand der Insassen zu einem Mord kam.
Ein Mitgefangener schlägt den beiden Agents einen Deal vor: Er sagt ihnen wer der Mörder ist, wenn Will und Faith hingegen seinen eigenen Fall noch einmal neu aufrollen. Er behauptet, dass er unschuldig im Gefängnis sitzt und die Morde, die er vor acht Jahren begangen haben soll, seien auch nach seiner Verurteilung weitergegangen. Zudem hätte ihn der damalige Polizeichef von Grant County vor acht Jahren zu Unrecht beschuldigt. Und dieser Polizeichef war kein anderer als Jeffrey Tolliver!

Will und Faith untersuchen die Verbrechen von damals und heute. Und wie es scheint sind sie einem Serienmörder auf der Spur: Mehrere Frauen wurden brutal überfallen, vergewaltigt und sind dadurch gestorben. Doch scheinbar gibt es keine Zeugen und Beweise sind verschwunden. Wie viele Opfer gibt es tatsächlich? Hat die Polizei damals schlampig gearbeitet, um die Akte so schnell es geht zu schließen?
Auch Sara Linton, Rechtsmedizinerin beim GBI, wird in die Ermittlungen mit einbezogen. Sie war damals bei den Untersuchungen der ersten Mordfälle dabei und ist ihnen dadurch eine große Stütze. Gleichzeitig wird sie jedoch von der Vergangenheit eingeholt und alte Wunden reißen auf …

Karin Slaughter lässt Jeffrey Tolliver in diesem Buch wieder auftreten, was mich sehr gefreut hat. Abwechselnd werden von den damaligen Untersuchungen und den heutigen berichtet.

Für alle, die Jeffrey Tolliver nicht kennen: Er ist der Ehemann von Sara Linton, der vor fünf Jahren ermordet wurde. In den ersten sechs Romanen von Karin Slaughter zählt Jeffrey Tolliver zu den Protagonisten und sein Tod beendete die Grant-County-Serie. Sara Linton hingegen ist seit Beginn der Grant-County-Serie immer noch eine der Hauptfiguren in den Romanen der Thriller-Autorin.

Ein Muss für alle Jeffrey Tolliver Fans!

(Schnieder)

Buchempfehlung im Oktober (1)

Mona Kasten: Begin again

Again – Band 1
Liebe

Allie studiert in Woodshill und sucht dort dringend eine Wohnung. Schließlich landet sie in einer WG mit dem Bad Boy Kaden White. Und der stellt eine Menge Regeln auf. Die wichtigste Regel lautet: Wir werden nicht gemeinsam im Bett landen! Nach und nach bricht Allie jede seiner Regeln und die beiden kommen sich näher als ihnen lieb ist. Doch dadurch wirft sie Kadens Pläne über Bord. Und sowohl Allie als auch Kaden haben eine Vergangenheit, die der andere nicht kennen sollte …

Mona Kasten legt mit „Begin again“ den ersten Band der Again-Reihe vor.

Ein schöner Liebesroman mit interessanten Charakteren – perfekt für ein gemütliches Wochenende auf dem Sofa.

(Schnieder)

Buchempfehlung im September (2)

Mark Griffin: White Sleep – Unschuldig in den Tod

Thriller

Im Wald wird die Leiche eines Jungen entdeckt: nackt bis auf eine weiße Unterhose, sein Kopf ruht auf einem sauberen weißen Kissen und in der Hand hält er eine Kette mit einem Engelanhänger. Detective Inspector William Bishop und die Kriminalpsychologin Holly Wakefield nehmen die Ermittlungen in diesem Fall auf. Der Täter scheint jedoch keine Spuren hinterlassen zu haben. Und auch die Identifizierung des Opfers ist nicht so einfach, denn in London werden viele Jungs vermisst. Statt dem Täter auf die Spur zu kommen, wird eine zweite Leiche gefunden – wieder ein Junge, der nur eine weißte Unterhose trägt und eine Kette in der Hand hält. Gibt es noch weitere Opfer, die Bishop und Holly finden werden? Oder schaffen sie es den Mörder zu stoppen?

Unheimlich spannend und fesselnd – innerhalb weniger Tage hatte ich das Buch durchgelesen und freue mich schon jetzt auf den nächsten Fall der beiden Protagonisten.

„Dark Call – Du wirst nicht nicht finden“ war der erste Fall für William Bishop und Holly Wakefield und gleichzeitig Mark Griffins Thrillerdebüt.
Doch auch ohne die Vorkenntnisse aus dem ersten Band kann man „White Sleep“ sehr gut verstehen, da die Fälle in sich abgeschlossen sind. Jedoch erfährt man die privaten Hintergründe und Geschichten der Ermittler, wem dies sehr wichtig ist, sollte also mit „Dark Call“ beginnen.

(Schnieder)

Buchempfehlung im September (1)

Andreas Winkelmann: Der Fahrer

Thriller

Ein Mann meldet der Hamburger Polizei ein verwaistes Auto, das mit offen stehender Fahrertür an einer Straße steht. Die eintreffenden Polizisten finden ein leeres Auto vor, von der Fahrerin fehlt jede Spur. Kommissar Jens Kerner kommt zufällig vorbei und bietet den Beamten seine Hilfe an. Als sie sehen, dass jemand mit fluoreszierender Farbe #findemich auf das Auto geschrieben hat, ist ihnen sofort klar, dass sie es mit einem Verbrechen zu tun haben. Kurz darauf lässt ihnen der Täter eine Nachricht zukommen: Kerner und seine Kollegen haben 24 Stunden Zeit, um die vermisste Autofahrerin zu finden … Jens Kerner fallen immer mehr Zusammenhänge auf, die mit seiner Person in Verbindung stehen. Will sich jemand an ihm rächen? Und wäre das alles nicht schon schlimm genug, scheint der Täter erneut zugeschlagen zu haben. Der Polizei wird wieder ein verlassenes Auto am Straßenrand gemeldet …

Obwohl „Der Fahrer“ bereits der dritte Fall für Jens Kerner ist, kann man es unabhängig von den ersten beiden lesen. Zwischendurch werden die ersten Fälle („Das Haus der Mädchen“ und „Die Lieferung“) zwar erwähnt, doch sind sie für diesen Fall nicht von belang.

Dies ist das erste Buch von Andreas Winkelmann, welches ich gelesen habe und ich bin begeistert. Denn er hat einen angenehmen und flüssigen Schreibstil, sodass ich sein neuestes Werk bereits innerhalb von vier Tagen durchgelesen hatte. Es wird auch nicht das letzte Buch sein, welches ich von ihm gelesen habe!

(Schnieder)

Lesetipp für den Sommer (10)

Megan Goldin: The Escape Game

Thriller

Die Investmentbanker Vincent, Sam, Jules und Sylvie werden kurzfristig von der Personalabteilung ihrer Firma zu einem Meeting in ein abgelegenes Bürogebäude geschickt. Dort angekommen erfahren sie, dass sie an einem Escape Room zur Teamentwicklung teilnehmen müssen. Vincent, Sam, Jules und Sylvie glauben allerdings, dass ihr Arbeitgeber sie testen will und dadurch entscheidet, wer gekündigt wird. Daher versuchen alle ihr bestes zu geben. Als der Aufzug stecken bleibt erscheint eine Nachricht im Display: „Willkommen im Escape Room. Die Aufgabe ist ganz einfach. Kommt lebendig wieder raus.“ Die Rätsel, die sie daraufhin lösen sollen sind allerdings sehr persönlich. Zu allem Überfluss fällt auch noch das Licht aus und die Heizung ist unerträglich heiß. Ihnen bleiben nur ihre Handys, doch diese haben keinen Empfang – sie können weder ins Internet noch telefonieren.

Die Autorin berichtet abwechselnd von Sara Hall, die sich eine Stelle als Investmentbankerin erkämpft, und von dem Escape Room im Aufzug. Durch diese Erzählweise gelingt es Megan Goldin hervorragend einen ansteigenden Spannungsbogen aufzubauen. Auch der Schreibstil der Autorin ist angenehm flüssig zu lesen.
Megan Goldin kommt aus Australien und hat früher als Auslandskorrespondentin in Krisengebieten gearbeitet. Mit „The Escape Game“ hat sie ihren zweiten Thriller geschrieben. Bei uns in der Bücherei ist momentan allerdings nur dieses eine Buch im Bestand.

(Schnieder)

Lesetipp für den Sommer (9)

Inge Löhnig: Ich bin dein Tod

Krimi

In Passau wurde ein Ehepaar in ihrem eigenen Haus ermordet, es gibt kaum brauchbare Spuren, keine Zeugen und auch die Tatwaffe ist eher ungewöhnlich. Daher wird die Abteilung „Operative Fallanalyse“ hinzugezogen.
Auch in Augsburg benötigt die Polizei die Hilfe der Profiler. Hier wurde ein Mitglied des Stadtrates getötet und es sind ebenfalls keine Fingerabdrücke oder Haare am Tatort gefunden worden. Handelt es sich um ein politisch motiviertes Hassverbrechen? Oder war es doch die noch Ehefrau, mit der er wegen der Scheidung einen Rosenkrieg führte?
Auf den ersten Blick scheinen die Verbrechen nichts miteinander zu tun zu haben. Doch Kommissar Konstantin Dühnfort, der gerade erst zu den Profilern gewechselt ist und sich nur schwer ins Team einfinden kann, entdeckt bald, dass alle Opfer vor ihrem Tod eine Nachricht erhalten haben: „Ich bin dein Tod. Mich hast du verdient.“
Und es scheinen nicht die letzten Opfer gewesen zu sein …

Der 9. Fall für Kommissar Dühnfort, der sich erst mal an seinem neuen Arbeitsplatz zurechtfinden und sich ins Team integrieren muss.

Inge Löhnig schreibt unter dem Pseudonym Ellen Sandberg ebenfalls erfolgreich Romane.

(Schnieder)

Lesetipp für den Sommer (8)

Geheime Quellen von Donna Leon

Geheime Quellen ist der 29. Fall von Commissario Brunetti. Es sind wieder alle dabei – Signorina Elletra, sein uniformierter Kollege, Vice Questore Patta und natürlich seine Familie.

Schweißgebadet – so begibt sich Brunetti in ein Hospiz zu einer sterbenden jungen Frau. Die hatte nach der Polizei verlangt. Mit ihren letzten Atemzügen haucht sie dem Commissario ins Ohr, das mit dem tödlichen Motorradunfall ihres Mannes Vittorio Fadalto vor einigen Wochen irgendetwas nicht stimmt. Und da im Moment nicht viel los ist, beginnt Brunnette den Unfall genauer zu untersuchen. Er widmet sich dieser Sache und rollt damit einen eigentlich abgeschlossenen Fall wieder auf. Er hat einen Verdacht und die Suche nach dem Täter beginnt. Brunetti braucht all seine Intuition – doch er enthüllt ein Verbrechen größeren Ausmaßes, das die Gewässer Venedigs gefährdet.

Dieser 29. Brunetti Krimi liest sich wie die frühen Krimis von Donna Leon. Gut und traditionell aufgebaut, klar strukturiert, macht dieser Brunetti Lust auf Lesen. Für alle Donna Leon Fans.

(Audick)