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Buchempfehlung im März (4)

Laetitia Colombani: Das Haus der Frauen

Frauen

In ihrem zweiten Roman „Das Haus der Frauen“ verknüpft Laetitia Colombani erneut die Lebensgeschichte zweier Frauen, die sich nie begegnet sind, deren Lebensgeschichten aber eng miteinander verbunden sind. Die Geschichte von Soléne und Blanche Peyron, der Gründerin des „Palais de la femme“.
Da ist Solène, die erfolgreiche Anwältin, die nach einem Burn-Out zurück ins Leben finden muss. Sie muss ihrem Leben wieder einen Sinn geben. Man rät ihr sich ehrenamtlich zu engagieren. Im Haus der Frauen, das Zuflucht für Frauen bietet, wird Soléne Schreiberin. Sie schreibt Briefe an die Ausländerbehörde, an den zurückgelassenen Sohn, an die Queen, an den Geliebten. Immer tiefer taucht sie in das Leben und die Magie des Hauses ein. Sie wird Teil der Gemeinschaft. Soléne lernt viel über die Schicksale von Frauen am Rande der Gesellschaft. Ihr Leben bekommt mit der neuen Aufgabe wieder einen Sinn.

Doch wer war die Frau, die vor hundert Jahren allen Widerständen zum Trotz das „Palais de la femme“ schuf?

Parallel zur Geschichte von Solène wird die Geschichte von Blanche Peyron erzählt. Gemeinsam mit ihrem Mann Albin arbeitet Blanche für die Heilsarmee in Paris. Besonders die Situation der obdachlosen Frauen beschäftigt sie. Sie kämpft für ihren Traum: Ein Haus für Frauen, die sonst auf der Straße leben müssten. Sie entdeckt einen verlassenen Palast und schafft es Geld aufzutreiben, um dort das erste Frauenhaus im Jahr 1926 zu realisieren.
Fast 100 Jahre später findet dort Solène eine neue Aufgabe.

Das Haus der Frauen ist ein wunderbares Buch über Menschlichkeit, Mut und darüber, dass es sich lohnt für eine Sache zu kämpfen. Es rückt das Leben von Frauen in der Obdachlosigkeit ins Zentrum, ihre Lebensgeschichten und den Brüchen in ihrem Leben. Es lohnt sich diesen Roman zu lesen. Er macht nachdenklich, aber die Hoffnung auf eine neues Leben der Frauen im Palais de la femme wird deutlich.

Die Autorin Laetitia Colombani sagt in einem Interview mit ihren Redakteurin Isabel Kupski vom S. Fischer Verlag:
„…Der Palais ist ein Ort, an dem man sich wieder aufrichtet, der Wartesaal für ein besseres Leben. Für mich musste der Roman unbedingt optimistisch enden“

(Sigrid Audick)

Unsere Online-Bibliothek „Lisando“

Aufgrund der derzeitigen Situation können wir die Bücherei leider nicht öffnen und auch nicht auf die Stationen kommen und Bücher bringen.

Die ausgeliehen Medien werden von uns automatisch verlängert, Sie brauchen sich nicht darum zu kümmern.

Doch jeder Patient und jeder UKM-Mitarbeiter hat die Möglichkeit unsere Online-Bibliothek Lisando kostenlos zu nutzen. Dafür müssen Sie sich einmal bei uns anmelden (falls das noch nicht geschehen ist).

Sie können Lisando mit dem Smartphone, mit dem Tablet, mit dem E-Book-Reader oder auf dem PC nutzen. Unsere Medienauswahl umfasst Bücher, Hörbücher und Zeitschriften.

Anmelden können Sie sich wie folgt:

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Buchempfehlung im März (3)

Luc Verlain und seine Kollegin Anouk sind die Hauptfiguren in Alexander Oetkers Krimireihe, die in der Region Aquitaine rund um Bordeaux spielt. Alexander Oetker kennt die Region Aquitaine sehr gut, was sich auch den Luc Verlain Krimis wiederspiegelt. Mittlerweile umfasst die Krimireihe drei Fälle: Retour ; Château Mort ; Winteraustern. Alle drei Krimis sind ansprechende Krimiunterhaltung, in denen die Kriminalfälle mit dem Leben der Hauptfiguren und dem Leben von Land und Leuten der Region verbunden werden.

„Château Mort“ kann auch in unserer Onleihe Lisando als E-Book ausgeliehen werden.

Retour ; Luc Verlains erster Fall

Luc Verlain liebt gutes Essen, Frauen und sein Leben in Paris. Als sein Vater schwer erkrankt, lässt Luc sich in seine Heimat nach Bordeaux in die Region Aquitaine versetzen. Kurz nach seiner Ankunft erschüttert ein Mord die Gegend: Ein Mädchen liegt erschlagen am Strand von Lacanau-Océan. In dem kleinen Dorf kochen schnell die Spekulationen hoch. Das Opfer hat erst vor kurzem die Beziehung zu dem algerischen Nachbarsjungen beendet, der als dringend tatverdächtig gilt. Der Stiefvater des Mädchens will die Sache selbst in die Hand nehmen. Lucs Ermittlungen bringen den Leser an die Strände und in die Weinberge der Region und zurück nach Paris. An seiner Seite seine Kollegin Anouk, deren Charme er nur schwer widerstehen kann.

Château Mort ; Luc Verlains zweiter Fall

Sein erster Sommer im Aquitaine neigt sich dem Ende entgegen. – doch kurz vor der Lese der edelsten Weine wird Frankreich von einer Hitzewelle erfasst. Wie jeden Sommer findet der Marathon du Médoc statt, wo die Läufer in bunten Kostümen antreten. Unterwegs dürfen die Teilnehmer auch noch Rotwein verkosten. Ein riesiges Fest, das für Luc noch schöner wird, weil seine Angebetete Anouk nach einer geheimnisvollen Italienreise wieder ins Aquitaine zurückkehrt. Gemeinsam stehen sie im Schlossgarten von Lucs bestem Freund Richard, der die Marathonläufer mit einem feinen Rotwein verköstigt.
Plötzlich brechen einige Sportler zusammen, ein Politiker kommt nur knapp mit dem Leben davon und ausgerechnet der sympathische Winzer Hubert stirbt. Alle Spuren führen zu Richard, seinem besten Freund, denn der steckt offenbar in ernsten finanziellen Schwierigkeiten. Der Commissaire muss sich bald entscheiden zwischen der Loyalität zu seinem alten Freund und den Gefühlen für seine Partnerin Anouk, die Richard längst für den Täter hält.

Winteraustern ; Luc Verlains dritter Fall

Winterzeit am Bassin d’Arcachon, das bedeutet für die Austernzüchter Hochkonjunktur und für die Austerndiebe, denen man mit immer drastischeren Methoden begegnet.
Zusammen mit seinem Vater, einem ehemaligen Austernzüchter, hatte Luc eigentlich nur noch einmal dessen einstige Wirkungsstätte befahren wollen, als sie plötzlich auf die übel zugerichteten Leichen zweier junger Männer stoßen. Handelt es sich um Austernzüchter, die den Austernmogul der Region um einen Teil seines Festtags-Umsatzes bringen wollten? Oder wollte ein anderer Austerndieb von seinem Treiben ablenken?
Die Ermittlungen von Luc und seiner Partnerin Anouk führen tief hinein in eine von Profitgier und Konkurrenzdenken korrumpierte Branche.

(Audick)

Neue Sachbücher

Darauf könnt ihr euch schon mal freuen:

Wir haben uns das Buch „Magisch stricken – Harry Potter“ angeschaut und sind begeistert. Wunderschöne und nicht zu kitschige Modelle: Pullover, Schal, Kuscheltier und Mütze – für jeden Fan ist etwas dabei. Jetzt müsste man nur noch stricken können und Wolle haben.

       

Neue Romane im März

Aufgrund der Corona-Pandemie ist die Bücherei momentan leider geschlossen. Doch wer glaubt, dass wir nur im Büro sitzen und unsere Füße hochlegen, der täuscht sich! Wir sind dabei unsere neuen Bücher und Tonies einzuarbeiten und den Bestand zu aktualisieren, sodass ihr wieder einige neue Medien ausleihen könnt, wenn wir wieder öffnen können/dürfen. Wir halten euch weiterhin auf dem Laufenden, was die neuen Medien und die Wiedereröffnung der Bücherei betrifft.

    

Wir haben leider keine guten Nachrichten für euch …

Zum Schutz der Patientinnen und Patienten wird die Katholische Klinikbücherei im UKM aufgrund der Corona-Pandemie die Ausleihe auf den Stationen vorübergehend aussetzen. Auch die Ausleihe (Ebene 04) bleibt derzeit geschlossen.

Bei Bedarf bringen die Mitarbeiterinnen in Absprache mit der Station gerne ein Buch zu einzelnen Patientinnen und Patienten. Wenden Sie sich dazu bitte unter der Telefonnummer 52084 (Mo – Do: 10-17 Uhr, Fr: 10-14 Uhr) an das Team der Katholischen Klinikbücherei.

Rückgabe von bereits ausgeliehen Medien ist über die Bücherkisten oder bei den Pforten (Ost und West) möglich.

Die ausgeliehenen Medien werden selbstverständlich von uns verlängert.

Weiterhin können Sie unsere kostenlose Online-Bibliothek Lisando nutzen. Dort stehen Ihnen Bücher, Hörbücher und Zeitschriften zur Verfügung.