Alle Artikel von Klinikbuecherei

Upadte Coronaschutzverordnung 11.01.21

Wir müssen die Bücherei aufgrund der neuen Coronaschutzverordnung schließen.

Doch nun dürfen wir einen Abholservice bzw. einen Lieferservice anbieten. Vorbestellungen sind per Mail (buecherei-ukm@bistum-muenster.de), telefonisch (0251/83-52084) oder über unseren Online-Katalog möglich. Die Abholung der gewünschten Medien wird dann individuell mit Ihnen abgesprochen.

  • Rückgabe der ausgeliehenen Medien:
    • nach wie vor können Sie Ihre ausgeliehenen Medien auch an der Info Ost oder West abgeben
  • Unsere Online-Bibliothek Lisando kann auch weiterhin von allen Mitarbeitern und Patienten kostenfrei genutzt werden. Dafür müssen Sie sich einmal bei uns anmelden (falls das noch nicht geschehen ist).

Buchempfehlung im Januar (2)

Sabine Bohlmann: Der kleine Siebenschläfer, der überhaupt keine Angst im Dunkeln hatte

Bilderbuch

Der kleine Siebenschläfer möchte heute draußen schlafen. Er will die Sterne beobachten und sich die Dunkelheit anschauen. „Hast du denn keine Angst im Dunkeln?“, fragt seine Mutter. „Ich hab doch keine Angst“, behauptet der kleine Siebenschläfer, baut sein Zelt auf und macht es sich gemütlich. Doch schon bald wird es draußen dunkel. War die Dunkelheit schon immer so dunkel? Und was war das für ein Geräusch? Gut, dass der kleine Siebenschläfer so tolle Freunde hat, die ihm helfen seine Angst zu überwinden!

Der kleine Siebenschläfer und seine Freunde erleben und entdecken die Dunkelheit. Dabei bemerken sie, dass hinter einem gruseligen Geräusch oder einem seltsamen Schatten ebenfalls jemand stecken kann, der genauso viel Angst hat wie sie selbst.

Die wunderschönen Bilder der Illustratorin Kerstin Schoene ergänzen sich großartig mit der liebevollen Geschichte von Sabine Bohlmann.

Weitere Geschichten von Sabine Bohlmann bei uns in der Bücherei:
„Die Geschichte vom kleinen Siebenschläfer, der seine Schnuffeldecke nicht hergeben wollte“
„Die Geschichte vom kleinen Siebenschläfer, der den ganzen Tag lang grummelig war“
„Der kleine Siebenschläfer – Das ist noch nicht gemütlich!“

Eine wundervolle Geschichte zum Thema Angst im Dunkeln für Kinder ab 4 Jahren.

(Schnieder)

Buchempfehlung im Januar (1)

Marc Raabe: Die Hornisse

Thriller

Der gefeierte Rockstar Brad Galloway ist auf dem Höhepunkt seiner Karriere und gibt in Berlin ein Konzert. Einige Stunden nach dem Konzert wird seine Leiche im Gästehaus der Polizei gefunden: er wurde ans Bett gefesselt und ist in Folge einer schweren Verletzung verblutet. Auf seiner Brust steht „Was zählt das Leben deiner Lieben?“. Der LKA-Ermittler Tom Babylon und die Polizeipsychologin Sita Johanns übernehmen den Fall und rätseln, wer der Täter sein könnte. War es ein irrer Fan? Oder eine der vielen One-Night-Stands von Brad Galloway? Doch Tom Babylon ahnt nicht, dass es der vermutlich persönlichste Fall seiner Karriere sein wird …

Dies ist das erste Buch, welches ich von Marc Raabe lese und ich bin begeistert von seinem Schreibstil und der Story. Es wird abwechselnd von dem Mordfall an Brad Galloway in der Gegenwart und der Geschichte von Tom Babylons Familie in der DDR im Jahre 1989 berichtet.
Obwohl „Die Hornisse“ bereits der dritte Fall von Tom Babylon ist, kann es unabhängig von seinen Vorgängern „Schlüssel 17“ und „Zimmer 19“ gelesen werden.

(Schnieder)

Bilderbuchempfehlung im Dezember (2)

Chantal de Marolles & Axel Scheffler: Der Hund und der Hühnerdieb

Bilderbuch

Seit einigen Tagen kommt jede Nacht ein Fuchs auf den Bauernhof und schnappt sich ein Huhn. Daraufhin bittet der Bauer seinen Hund auf die Hühner aufzupassen. Zur Belohnung soll er dann eine Hundehütte bekommen. Doch obwohl der Hund sich Hilfe von anderen Tieren geholt hat, ist es dem Fuchs wieder geglückt Hühner zu stehlen. Nun muss die Katze ran, denkt sich der Bauer. Wenn es der Katze gelingt, dass der Fuchs keine Hühner mehr stiehlt, soll sie eine Katzenklappe bekommen. Und die Katze ist nicht dumm und bittet die Mäuse ihr zu helfen. Am Ende wird nicht nur der Katze ihr Wunsch erfüllt, auch der Hund wird für seine Treue belohnt.

Keinem Tier auf dem Bauernhof gelingt es den Fuchs zu vertreiben. Erst als die kleinsten unter ihnen es versuchen kann der böse Fuchs gestoppt werden. Somit kommt es nicht auf die Größe, sondern auf den Mut, die Raf­fi­nes­se und die Zusammenarbeit der Tiere an.

1994 erschien die Geschichte von Chanatal de Moralles in einem französischen Kindermagazin. Die Bilder stammen von Axel Scheffler, dem Illustratoren vom „Grüffelo“.

(Schnieder)

Bilderbuchempfehlung im Dezember (1)

Tony Ross: Ich will meine Hände nicht waschen!

Kleine Prinzessin
Bilderbuch

Die kleine Prinzessin wird beim Spielen dreckig und soll sich deswegen die Hände waschen. Aber warum? Die kleine Prinzessin spielt mit dem Hund und war auf dem Töpfchen. Jedes Mal wird sie danach aufgefordert ihre Hände zu waschen. Das versteht die kleine Prinzessin nicht, sie hat doch immerhin schon zwei Mal ihre Hände gewaschen. Schließlich erklärt ihr die Magd, dass es an den Bakterien und Viren liegt, die die kleine Prinzessin krank machen können. Und zack – da beschließt die kleine Prinzessin, dass es doch besser ist die Hände noch mal zu waschen.

Das Buch erklärt anhand von kurzen Texten und sehr großen Bildern, warum es sinnvoll und wichtig ist sich nach dem Spielen und nach dem Toilettengang die Hände zu waschen. Das Thema Viren und Bakterien wird anschaulich dargestellt, sodass Kinder ab ca. 3 Jahren sich auch selbst ein Bild davon machen können.

Die kleine Prinzessin, die zusammen mit ihren Eltern im Schloss lebt, ist bekannt aus der Zeichentrickserie.

Gerade zur jetzigen Corona-Pandemie sehr zu empfehlen.

(Schnieder)