Buchempfehlung im Oktober (2)

Alana Falk: Das Herz der QuelleSternensturm

Fantasy

FalkEs ist der größte Moment in Lilianas Leben und sie fürchtet ihn genauso sehr, wie sie ihn herbeisehnt. Endlich soll sie in die Gemeinschaft des Hohen Rates aufgenommen und mit ihrer Quelle verbunden werden. Denn jeder Magier braucht eine menschliche Energiequelle, um zaubern zu können. Doch es ist ausgerechnet Chris, der Liliana zugeordnet wird. Chris, der sich der Gemeinschaft verweigert und dessen früherer Magier auf ungeklärte Weise ums Leben kam. In seinen Augen sieht Liliana nichts als Hass. Es bleibt nicht viel Zeit, um sein Vertrauen zu gewinnen, denn in den Tiefen unter Neuseeland braucht sich eine schreckliche Katastrophe zusammen und nur Liliana und Chris können sie aufhalten.

(Schnieder)

Buchempfehlung im Oktober (1)

James Hayman: The Cutting – Stich ins Herz

Thriller

Als die nackte Leiche eines 16-jährigen Mädchens gefunden wird, deren Herz mit cuttingchirurgischer Präzision entfernt wurde, hat das Grauen Portland, Maine erreicht. Der Fall wird an Detective Sergeant Michael McCabe übergeben, der gerade von New York City in die vermeintliche Idylle der Kleinstadt gezogen ist, um ein neues Leben zu beginnen. Unter Hochdruck machen McCabe und seine Partnerin, die toughe Maggie Savage, sich an die Arbeit. Doch mit einer weiteren Entführung wird klar: Jemand stiehlt die Herzen schöner junger Frauen …

 

(Schnieder)

Buchempfehlung im September (3)

Nicole Godzek: Die Magie der Namen

Fantasy

MagieIn Mirabortas bestimmt allein dein Name, wer du bist. Er entscheidet, welchen Beruf du ausübst, ob du Vermögen hast, ja sogar wie du aussiehst. Denn jedem Namen wohnt eine einzigartige, unsterbliche Magie inne.

Der 16-jährige Nummer 19 träumt insgeheim davon, als Erwachsener ein Held und bedeutender Name zu werden. Die 19 hat ihm in seinem Leben kein Glück gebracht. Doch als der Tag der Namensgebung endlich gekommen ist, lösen sich seine Hoffnungen in Unglauben auf. Er erhält einen Namen, den keiner zu kennen scheint. Nur das große Namensarchiv in der Hauptstadt Himmelstor kann ihm Auskunft geben. Gemeinsam mit dem Krieger Rustan Polliander und dessen Freunde macht er sich auf in die weit entfernte Stadt. Doch die Reise entpuppt sich als gefährlicher als erwartet.

 

(Schnieder)

Buchempfehlung im September (2)

Sarah Hilary: Herzenskalt

Thriller

Traurige Routine für Detective Inspector Marnie Rome: In einem Frauenhaus soll sie eine Zeugin zur Aussage bewegen – und platzt mitten in eine Tragödie: Ein Mann wurde niedergestochen, seine Frau, panisch mit einem Messer in der Hand. Der Fall scheint klar: Notwehr. Doch je mehr Marnie über die Frauen und ihre Geschichten erfährt, desto mehr Lügen deckt sie auf. Jeder hat etwas zu verbergen. Täter wie Opfer. Das weiß niemand besser als Marnie selbst …

(Schnieder)

Hilary

Buchempfehlung im September (1)

Feridun Zaimoglu: Evangelio

Biografie

Köln : Kiepenheuer & Witsch, 2017

 

In diesem Lutherroman bringt Feridun Zaimoglu die Leser in das Jahr 1521. Der Autor erzähltzaimoglu in „Evangelio“ aus der Ich-Erzähler-Perspektiver. Ich-Erzähler ist die fiktive Person des katholischen Landknechts Burkhard. Er begleitet Martin Luther, auch während seiner Zeit auf der Wartburg, wo er auf ihn aufpasst und wo Luther zu seinem eigenem Schutze eingeschlossen war, nachdem er vom Papst verurteilt und für vogelfrei erklärt worden ist.

In einer drastischen und düsteren Kunstsprache, die der Sprache der damaligen Zeit nahe steht und nicht immer leicht zu lesen ist, beschreibt Feridun Zaimoglu in literarischer Freiheit jene Zeit, als Luther das Neue Testament ins Deutsche übersetzte.

Der mehrfach preisgekrönte Auto Feridun Zaimoglu ist im anatolischen Bolu geboren, lebt seit seinem sechsten Lebensjahr in Deutschland und gilt als Vertreter der modernen transkulturellen Literatur. Er studierte Kunst und Humanmedizin in Kiel.

(Audick)

Buchempfehlung im August (3)

Karine Lambert: Und jetzt lass uns tanzen

Liebe

München : Diana Verlag, 2017

lambertMarguerite ist 78 und Marcel 73, als sie sich im Kurheim kennen lernen. Beide haben vor kurzem ihre langjährigen Ehepartner verloren. Marguerite entdeckt nach einem langen Eheleben, in dem sie sich völlig dem Willen ihres strengen Ehemannes untergeordnet hat, ihre eigenen Interessen wieder Marcel dagegen ist nach dem Tod seiner Frau eher depressiv. Sie sind sich auf Anhieb sympathisch, unternehmen gemeinsame Ausflüge und verlieben sich ineinander. Vor allem Marguerites Familie tut sich schwer damit, den neuen Mann in ihrem Leben und ihre damit einhergehende Veränderung zu akzeptieren. Doch schließlich gelingt es. Marguerite und Marcel verbringen glückliche Jahre miteinander.

Der Roman der belgischen Autorin liest sich federleicht und sprüht vor französischem Charme.

(Audick)

Buchempfehlung im August (2)

Juliane Käppler: Die Schwangerschaft des Max Leif

Familie

käpplerKein Auge bleibt trocken, wenn der Ich-Erzähler Max Leif von seinen Problemen in der Kindertagesstätte Kling-Klang berichtet, die er mit seiner Lebensgefährten Maja gegründet hat. Dann ist Maja auch noch mit Zwillingen schwanger und Max, Anfang 40, befürchtet das Schlimmste. Die Verantwortung für das Leben seiner ungeborenen Zwillinge verleiht ihm aber dann doch Flügel. Todesmutig nimmt er es mit der tunesischen Polizei auf, verhindert keimtechnisch riskante Zuneigungsbeweise von Hund Hannibal, fühlt den Ärzten auf den Zahn, hält Majas “Schwangerschafts-Alzheimer“ in Schach und mutiert zum Baby-Spezialisten. Besonders sind die Dialoge zwischen dem werdenden Vater und seiner russischen Haushaltshilfe, die ihn immer wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholt.

Sympathisch, komisch, liebevoll-rührend und gut geschrieben ein Buch voller amüsanter Überraschung.

käppler2

 

Juliane Käppler hat ihren ersten Roman „ Die sieben Tode des Max Leif – ein Hypochonder-Roman 2011 veröffentlicht.

(Audick)

 

Buchempfehlung im August (1)

M. J. Arlidge: D.I. Grace – Einer lebt, einer stirbt

Thriller

arlidgeDas Letzte, woran Amy und Sam sich erinnern, ist das Konzert in London. Strömender Regen, eine Mitfahrgelegenheit nach Southampton, heißer Kaffee. Dann das Erwachen: Sie sind gefangen in einem alten Schwimmbad, auf dem Boden liegt eine Pistole. Die Botschaft ihres Peinigers: Entweder sterben beide langsam und qualvoll. Oder einer tötet den anderen und ist frei.

Damit beginnt eine Mordserie, die Detective Inspector Helen Grace und ihr Team an die Grenzen bringt. Das Muster wird schnell deutlich: ein einsamer Ort, zwei Menschen und eine Entscheidung, an deren Ende Tod oder die Schuld des Überlebenden steht. Doch nichts scheint die Opfer miteinander zu verbinden. Helen sucht verzweifelt nach einem Motiv – und gelangt zu einer verstörenden Erkenntnis.

(Schnieder)

 

Buchempfehlung im Juli (3)

Thomas Montasser: Das Glück der kleinen Augenblicke

 

AugenblickeThiele Verlag, 2017

Die Lektorin Marietta Piccine findet zufällig auf den Stufen der London Library ein herrenloses Manuskript, dessen Lektüre ihr den Atem nimmt. Es ist die Geschichte von Paul Swift, der das Pech hat, alles Unglück dieser Welt auf sich zu ziehen, aber egal, was ihm Schlimmes widerfährt, er sieht darin immer etwas Gutes. Marietta macht sich auf die Suche nach Mr. Swift, findet ihn und erlebt eine Überraschung. Eine poetische Geschichte über einen Menschen, der stets das Glück der kleinen Augenblicke findet.

(Audick)

Buchempfehlung im Juli (2)

Chris Carter: I am death – Der Totmacher

Thriller

carterEine junge Frau wird tot vor dem Los Angeles International Airport aufgefunden, brutal zugerichtet und wie ein Pentagramm in Menschenform hindrapiert. In ihrer Kehle steckt ein Zettel mit einer in Blut verfassten Nachricht: “Ich bin der Tod.”
Profiler Robert Hunter und sein Partner Carlos Garcia nehmen die Ermittlungen auf. Die Zeit läuft ihnen davon, denn kurz darauf wird eine weitere junge Frau ermordet. Der Modus Operandi ist ein anderer, aber die Handschrift des Täters ist eindeutig – er hinterlässt Botschaften, die an Hunter persönlich gerichtet sind. Hunter wird klar, dass er ein Monster jagt. Er glaubt, den Mörder zu kennen. Doch was, wenn er den Falschen verdächtigt? Und die Wirklichkeit noch viel schlimmer ist?

 (Schnieder)